Michail Schischkin – Die Eroberung von Ismail

Was sagt der Klappentext?

Die Eroberung von Ismail – Ein Roman wie ein Fresko, herausgetreten aus dem Dunkel der Geschichte. Eine Sinfonie aus menschlichen Leidenschaften, Schönheit und Schrecken, Tod und Auferstehung – erlebt und erlitten unter der unentrinnbaren russischen Pelzmütze mit Ohrenklappen.
Ein Sprachkunstwerk voll fein verwobener Zitate und brillanter Stilisierungen, ein großer Wurf, der aufs Ganze geht.

Die Eroberung von Ismail – Fangen wir mit meiner Meinung an…

Ich kann den Lobpreisungen auf dem Buchcover nur recht geben, der Schreibstil von Michail Schischkin ist großartig. Er erzählt in Die Eroberung von Ismail in einer wunderbaren metaphorischen Weise, die auch mich begeistert hat. Im Allgemeinen war ich auch von dem Buch insgesamt sehr überzeugt, allerdings fiel es mir zu Anfang unheimlich schwer zu verstehen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass der Autor voraussetzt, dass ich weiß, worum es geht und wer eigentlich wer ist. Dadurch fiel es mir nicht ganz leicht, den Handlungen zu folgen, denn immer, wenn ich dachte „Okay, jetzt hast du es!“ fing alles wieder von vorne an und hat mich aus der Bahn geworfen. Erst gegen Ende des Buches wurde mir alles klar und ich hatte meine kleine persönliche Erleuchtung. Als dann schließlich alles Sinn gemacht hat, habe ich meine Meinung über Die Eroberung von Ismail nochmal spontan geändert und fand es doch ganz gut.

Und kommen nun zum Inhalt…

Da ich den Inhalt zu Anfang nicht verstand wollte ich mit meiner Meinung anfangen und erzähle ich euch nun, was ich über den Inhalt denke. Denn dieser hat mir im Endeffekt doch ganz gut gefallen. Was ich persönlich am Besten fand, war, dass der Roman mich mal mehr zum Nachdenken gefordert hat, als andere Bücher, die ich bisher gelesen habe. Auch aufgrund der Tatsache, dass ich es nicht verstanden habe, aber primär, weil das Buch und sein Inhalt mich aufgefordert haben, darüber nachzudenken. Ich musste das Ganze erst einmal in meinem Kopf durcharbeiten, um es dann letztendlich wirklich wirklich zu verstehen. Und selbst jetzt, ungefähr zwei Wochen nachdem ich es beendet habe, habe ich immer noch das Gefühl, dass sich meine Gedanken immer noch oft um das Buch drehen.

Mein Fazit kommt heute flott,…

denn viel mehr kann ich über dieses Buch nicht sagen, denn sonst würde ich wahrscheinlich alles verraten. Was ich euch aber abschließend noch sagen möchte ist, dass ich euch dieses Buch definitiv empfehlen kann, wenn ihr euch beim Lesen auch mal fordern wollt. Auch, wenn euch die russischen Klassiker von Dostojewski gefallen, kann ich euch Die Eroberung von Isamil sehr ans Herz legen!

 

Vielen Dank an die DVA für das Rezensionsexemplar!

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