Hanns-Josef Ortheil – Der Stift und das Papier

Wie sieht der Klappentext aus?

Der Stift und das Papier: Seit dem achten Lebensjahr erhielt Hanns-Josef Ortheil von seinen Eltern Schreib- und Sprachunterricht. Sie hatten Angst, dass er Sprechen und Schreiben – nach Jahren des Stummseins – nicht mehr richtig lernen würde. Die „Schreibschule“ der Eltern folgte keinen Lehrbüchern oder sonstigen Vorlagen. Sie entstand Tag für Tag spontan aus dem Bild- und Sprachmaterial, das die nahen Umgebungen anboten. Mit den Jahren übernahm der Junge selbst die Regie, schon bald erschienen seine ersten Kindertexte in Zeitungen und Zeitschriften. Ein sehr ungewöhnlicher Autor war geboren:“Das Kind, das schreibt.“

In der Stift und das Papier erzählt Hanns-Josef Ortheil den Roman dieser Passion. Dazu taucht er tief in das große Archiv der frühesten Texte ein, das sein Vater von den ersten Schreibversuchen an aufbaute und das heute das wohl umfangreichste Manuskript-Archiv eines derzeit lebenden Autors darstellt.

Wie es war, dieses Buch zu lesen

Dieses mal habe ich nicht nur lobende Worte für Hanns-Josef Ortheil, sondern auch für seine Eltern. Ein dickes „Wow“ an diese mit welcher Passion sie Herrn Ortheil sie ihren Sohn zu seinem Talent geführt haben. Man spürt diese in jeder Zeile dieses Buches, genauso wie die Liebe und Hochachtung, die der Autor für seine Eltern zu empfinden scheint. Die Mischung aus alldem macht das Buch zu einem unheimlichen Lesespaß. Den habe ich ja bei Ortheil allgemein schon, weil ich einfach ein absoluter Fan bin, aber dieses Buch was nochmal etwas besonderes.

wieso so besonders?

Ja, das habe ich mich auch gefragt. Was war an diesem Buch für mich anders als an den anderen? Ich habe darüber nachgedacht und für mich beschlossen, dass es zum Einen das Thema ist, genauso wie bei Was ich liebe und was nicht fand ich es sehr originell und eine unheimlich spannende Idee zu erfahren, wie einer meiner Lieblingsautoren eigentlich zu seiner Leidenschaft kam. Zum Anderen hat es mich unheimlich fasziniert, wie Ortheil und seine Eltern das Projekt angegangen sind, welche Sorgen sie hatten und wozu das alles führte.

Der Stift und das Papier – mein Schlussfazit

Wie ihr vielleicht beim Lesen der Rezension bemerkt habt, fällt mein Fazit durchweg positiv aus. Auch hier kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr noch keine Fans von Ortheil seid, dann könnte euch dieses Buch eventuell doch noch überzeugen. In jedem seiner Worte steckt mal wieder eine große Portion Leidenschaft und Liebe zu seinem Tun, was mich einfach immer wieder fesselt.

 

Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar! 🙂

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