Jan-Philipp Sendker – Das Geheimnis des alten Mönches

„Wenn man aufmerksam lauscht, heißt es, kann man inmitten der anbrandenden Wellen noch heute überirdische Klänge vernehmen, die von den seidenen Harfensaiten des Musikers ausgehen.“

Wie sieht denn hier der Klappentext aus?

Das Geheimnis des alten Mönches – „Bei meinen Reisen durch Burma habe ich gelernt, wie viel uns Märchen und Fabeln über die Seele eines Volkes erzählen. Die jahrhundertealten Geschichten in diesem Buch handeln von universellen Themen: Gier und Bescheidenheit, Großmut und Rache, Liebe und Verlust.“ – Jan-Philipp Sendker

Warum ich mich für dieses Buch entschieden habe

Als ich Das Geheimnis des alten Mönches das erste Mal sah, war mein erste Gedanke, was es für ein schönes Cover hat. Als ich dann den Titel sah, dachte ich „Hm, ja ok, hört sich nicht so spaßig an“. Der Untertitel hat dann aber das Rennen gewonnen, denn dort wird verraten, dass es sich um Märchen und Fabeln aus Burma handelt. Da war mein Interesse dann doch geweckt. Denn vor einiger Zeit habe ich ein eindeutiges Faible für Märchen entwickelt. Gepaart mit meiner Liebe zum Reisen und die Welt zu entdecken, schien dieses Buch natürlich wie gemacht für mich. Naja, da ich ein totaler Coverkäufer bin, hätte das wahrscheinlich auch schon gereicht…

Das Geheimnis des alten Mönches – Hat sich die Vorfreude gelohnt?

Ja, und wie! Um das mal kurz vorwegzunehmen. Das Buch war wunderschön. Zu Beginn hat der Autor über die Entstehung des Buches geschrieben. Es ging weiter damit, wie er das Land Burma für sich entdeckt hat. Diese Beiden Kapitel vorweg fand ich sehr schön, da man so einen Einblick in das Land bekam und sich somit noch ein bisschen mehr auf die Märchen einlassen konnte. Auch sehr schön finde ich die Länge der Märchen, denn sie sind perfekt, um sie auch mal zwischendurch zu lesen, wenn man etwas lockeres leichtes haben möchte.

Gehen wir mal mehr ins Detail…

In jedem Satz dieses Buches, vor allem in den ersten Kapitel, wo Jan-Philipp Sendker über seine Reisen schreibt und wie er das Land für sich entdeckt hat, merkt man wie sehr der Autor das Land liebt und wie gerne er seine Erfahrungen teilen möchte. Das Ganze wird hervorgehoben durch einen leichten und schlichten Schreibstil, ähnlich der Art, wie auch deutsche Märchen erzählt sind. Dieser in Kombination mit den schönen Geschichten, die hinter den Märchen stecken, ließ mich das Buch einfach nur lieben. Ich hatte das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, die mir aber ab und zu doch bekannt vorkam, denn einige der Märchen ähneln stark den Deutschen. Achtet mal beim Lesen auf parallelen, ich fand gerade das sehr spannend.

Und nun auch schon mein Fazit

Viel mehr gibt es zu dem Buch auch schon fast nicht zu sagen, denn sonst würde ich nur Spoilern und ich will ja, dass ihr das Buch noch selber lest. 😉 Ich fand es eine wunderbare Abwechslung zu den Romanen, die ich sonst lege und ich werde es auch definitiv noch öfters in die Hand nehmen und mich auf eine kleine Fantasievolle Reise nach Burma begeben… 🙂

 

Vielen Dank noch an den Blessing Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

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