Trevor Noah – Farbenblind

„Ich bereue nichts, was ich je in meinem Leben getan habe, keine einzige Entscheidung. Doch ich bereue all die Dinge, die ich nicht getan habe, die Entscheidungen, die ich nicht getroffen habe, die Dinge, die ich nicht gesagt habe.“

Was sagt der Klappentext?

Farbenblind – Trevor Noah wurde schon als Verbrechen geboren. Er kam 1984 im südafrikanischen Township Soweto als Sohn einer Xhosa und eines Schweizers zur Welt – ein Gesetzesbruch unter dem Apartheidregime. In Farbenblind erzählt Trevor Noah ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt.

Farbenblind – das Buch aus meiner Sicht

Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Fest. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in den trockenen Humor von Trevor Noah verliebt. Er beschreibt die Situation in Südafrika mit einer Einfachheit, die trotzdem deutlich macht wie absurd das Ganze eigentlich war und ja teilweise auch immer noch ist.


Vor allem hat mir die Dynamik zwischen Trevor Noah und seiner Mutter gefallen. Ich hätte die Beiden zu gerne mal live vor mir gehabt – ich wage zu behaupten, dass ich aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen wäre.

Was hat mir noch gefallen?

Die Struktur und der Aufbau des Buches gehören definitiv auch zu den positiven Aspekten, die dieses Buch hat. Trevor Noah hat sein Leben in Farbenblind in einzelne Kurzgeschichten gegliedert. Vor jedem Kapitel gibt es eine kleine – nennen wir es Einführung zum kommenden Thema, die bereits einen Einblick geben, was jetzt auf einen zukommt oder einfach nur so aus seinem Leben und Gedanken gegriffen sind. Fand ich eine sehr schöne Art das Buch aufzubauen, denn so konnte man immer mit einem Abschnitt abschließen und sich dann auf den nächsten vorbereiten.

Mein Gesamtfazit

Ja, schon wieder ging es auch um Rassismus, wie in meiner vorherigen Rezension, aber man muss ja drüber sprechen, um etwas zu ändern. Also Freunde, auch Farbenblind ist ein Roman, den ich euch mit gutem Gewissen ans Herz legen kann. Vor allem, wenn ihr es auch mal ein wenig humorvoller mögt.

 

Vielen Dank an den Blessing Verlag für Bereitstellen des Rezensionsexemplares 🙂

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