Hanns-Josef Ortheil – Was ich liebe und was nicht

„Es ist nicht leicht, mit Musik in den Morgen zu finden. Manchmal lasse ich die Fenster im Wohnhaus auch einfach auf und überlasse alles weitere den Vögeln und ihren Stimmen.“

Der Klappentext

Was ich liebe und was nicht“ ist ein Buch über die literarische Lebenskunst Hanns-Josef Ortheils: über seine Vorlieben beim Wohnen und Reisen, Essen und Trinken, beim Hören von Musik und dem Anschauen von Filmen. Und es ist zugleich weit mehr: ein Buch über die Kunst, ein Leben zu führen.

Und wie sieht das Ganze aus?

Einfach wunderbar! Was ich liebe und was nicht ist in verschiedene Teile gegliedert, immer zu verschiedenen Themen, was Herrn Ortheil eben so alles beschäftigt. Beginnen tut der ganze Spaß mit einem Entrée. In diesem erklärt der Autor, wie er auf die Idee kam, ein solches Buch zu schreiben, wie er es gegliedert und was er sich dabei gedacht hat. Das fand ich persönlich eine sehr schöne Idee, da man so bereits einen kleinen Überblick bekam, worum es genau geht, wie das Buch gegliedert ist und was einen erwartet.
Ich persönlich fand das Thema allgemein super interessant, einfach mal hinter die Kulissen zu schauen und in den Kopf eines Autors zu schauen, seine Welt zu entdecken. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.

Der Schreibstil…

Wie auch bei Die Erfindung des Lebens war ich hier restlos begeistert von dem Schreibstil Ortheils. Er hält seine Sprache sehr schlicht und doch kommen alle Gefühle und Emotionen über, die in seinen Werken stecken. Man spürt in jedem seiner Worte die Passion, die er dem Schreiben gegenüber pflegt und das ist das, was mich an meisten an seinen Büchern begeistert.

Was ich liebe und was nicht – mein Gesamtfazit…

Ein absolut gelungener Roman mit einer, soweit ich weiß, sehr originellen Idee. Ein Buch in der Art von Was ich liebe und was nicht ist mir bisher noch nicht begegnet und mich hat sowohl Idee als auch Umsetzung sehr fasziniert. Der Blick in seinen Kopf und seine Welt hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf mehr von ihm zu lesen!

 

Vielen Dank an den Luchterhand Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares! 🙂

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